Wenn die kalte Jahreszeit Einzug hält passen sich auch die Pferde langsam den neuen Verhältnissen an. Sie verlieren allmählich die Sommerhaare und fangen an Winterhaare zu stossen. Nebst der richtigen Fütterung stellt sich jetzt die Frage, ob man sein Pferd zudecken soll oder nicht.
Die Natur hat das Pferd so vollkommen eingerichtet, dass es problemlos auch bei grosser Kälte draussen bleiben kann. Ein Unterstand, wo es sich bei Bedarf vor der Nässe schützen kann reicht vollkommen. Wenn Sie sich für diese, unseres Erachtens gesündeste Haltungsart entscheiden, sollten Sie als Reiter und Besitzer folgende Punkte beachten:
- geben Sie Ihrem Pferd möglichst Heu à Discrétion, denn es braucht mehr Energie
- reiten Sie möglichst nicht bis Ihr Pferd schweissnass ist
- falls es trotzdem mal passiert so reiten Sie es im Schritt trocken
- oder reiben es mit Stroh trocken und ziehen Sie ihm eine Abschwitzdecke, an die den Schweiss nach aussen transportiert
Falls Sie Ihr Pferd während des Winter voll im Training behalten möchten, können Sie ihm frühzeitig eine Winterdecke verpassen, so wird es sich ein weniger dichtes Winterkleid zulegen und damit viel weniger schwitzen. Sollte das Fell trotzdem zu dicht werden, kann das Pferd auch noch geschoren werden.
Die Dicke und Art der Winterdecke richtet sich nach der Haltung:
Wichtig: Achten Sie bei der Innenstall Haltung unbedingt darauf, dass Ihr Pferd genügend frische Luft hat. Lassen Sie die Fenster offen! Isolieren Sie die Selbstränke, damit sie nicht einfriert. Denken Sie daran, Ihr Pferd hat nie kalt, wenn Sie die obigen Tipps berücksichtigen!
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